Wir sitzen bei Çay und Simit auf einer Dachterasse und blicken über die Dächer Istanbuls.
Erneut ist ein erlebnisreicher Monat wie im Flug vergangen und es ist bereits November – kaum zu glauben bei den milden Temperaturen, die sich für uns noch recht sommerlich anfühlen.
So sehr wir das bunte Treiben auf den Straßen Istanbuls genießen, die unterschiedlichen Düfte aufsaugen, über die lebendigen Gassen und die imposanten Moscheen staunen, tut es dennoch gut von Zeit zu Zeit den Sinnen etwas Ruhe zu gönnen und wie jetzt von Oben auf die Stadt hinunter zu schauen. Hier können wir Çay trinkend, den letzten Monat Revue passieren lassen.
In Albanien haben wir unser Zelt in einsamen Buchten aufgeschlagen, haben abenteuerliche Fahrten und schöne Abende am Lagerfeuer. Kurz vor der griechischen Grenze nehmen wir schweren Herzens von unser Freundin Soraya Abschied, welche mit uns einen Monat lang mitgereist ist.
Griechenland verlangt uns einiges an Geduld ab und zerrt an unseren Nerven, als wir erfolglos zwei Tage an der Straße stehen und versuchen nach Athen zu kommen. Doch gleichzeitig beschenkt uns Griechenland auch mit atemberaubend schönen Ausblicken in Meteora. Gemeinsam mit unserem liebgewonnenen Trampcompanion Kilian, den wir zum ersten Mal in Bosnien-Herzegowina an der Straße treffen, wagen wir den Aufstieg trotz schweren Gepäcks. Belohnt werden wir mit einem unvergesslichen Sonnenunter- sowie Sonnenaufgang.
Von dort aus machen wir uns über Thessaloniki auf den Weg in die Türkei.
Türkische Trucker bringen uns sicher über die Grenze und wir erfahren die türkische Gastfreundschaft noch vor dem Grenzübertritt, als wir an einer Raststätte zu Suppe und Kaffee eingeladen werden.
Istanbul erreichen wir noch am nächsten Tag und werden von unserem Couchsurfing Gastgeber herzlich in Empfang genommen.
Die darauffolgenden Tage staunen wir über die unterschiedlichen Facetten Istanbuls, lauschen dem Ruf des Muezzin, erleben das Nachtleben in Kadiköy, fahren über den Bosporus und genießen die türkische Küche.
Nach über einer Woche in Istanbul packen wir nun langsam wieder unsere Sachen und machen uns auf den Weg Richtung Izmir und anschließend weiter die Küste entlang zum Lykischen Weg.
























Guten Morgen Ihr beiden,
Das klingt unfassbar spannend, was ihr zu berichten habt. Schön, das ihr in Istanbul neue Kraft sammeln konntet für den weiteren Weg. Ich hoffe, das ihr noch ganz viele schöne Momente erleben werdet! Ich hab es leider nicht nach Kroatien geschafft zu kommen, da ihr reiselustigen zu schnell weiter gezogen seid, aber dennoch steht der Plan noch, euch irgendwo zu besuchen!!
Ich (wir) vermissen euch beide sehr und freuen uns riesig wenn wir bald alle mal wieder zusammen sind!
Ich hab Euch lieb! ❤️❤️